Posts by T.F.

    Probier es aus. Es hängt auch immer von der Stärke der Gruppe ab. Bei einer starken Gruppe kann man ruhig die Zeit auch auf 1 Runde verkürzen, bei einer schwachen auf 3 Runden belassen.

    Ich denke schon, dass das so beabsichtigt ist. Die von mir verwendete Regelung ist quasi nur eine Umsetzung von dem, was Sebastian auf S. 20 im SL-Heft zum Zauber Blenden geschrieben hat. Ziele mit Rang 10 in Wahrnehmung sind laut dieser Regel ja auch immun gegen den Zauber. Auf niedrigen Stufen ist Blenden aber natürlich sehr mächtig. Da beißt die Maus keinen Faden ab.

    Ich habe das in meiner Runde zugelassen, weil es so im Buch steht. Das hätte sonst einen Aufstand gegeben. Persönlich finde ich den Zauber aber auch zu mächtig, da ein -10 Malus selbst für einen mächtigen Gegner eine Ansage ist.


    Ich habe aber folgende Umsetzung durchsetzen können: Der Gegner bekommt einen -10 Malus, darf diesen aber pro Rang in Wahrnehmung (wozu ja auch Hören und Riechen zählt), abmildern. Als durchschnittlichen Rang habe ich immer den 1/2 SG (ggf. abgerundet) angesetzt, sofern ich keine genauen Angaben zur Hand hatte. So hat dann der Troll "nur noch" -7 (statt -10). Manche Gegner habe ich auch immun gegen Blendung gemacht, wenn sie z.B. keine Augen haben (wie Pflanzen) oder magisch erschaffen wurden (wie Untote).

    Zunächst würde ich mir TP und KB der Kreatur aus dem SL-Heft anschauen. Soll die beschworene Kreatur nur den halben SG haben, so würde ich die Werte der "Originalversion" halbieren und Brüche ggf. abrunden (Kurz: anteilig aufteilen). Dann hat man schon Mal "die halbe Miete".


    INI, Schaden und Rüstung kann man übernehmen oder ggf. an die Stärke der Gruppe anpassen. Mehr als +/- 1 würde ich aber vielleicht hier nicht verändern.


    Bei den besonderen Fähigkeiten ist dann ein wenig Kreativität und Augenmaß gefordert. Bei einem Geist würde ich den SG der Fähigkeit Angst (10) z.B. nicht verändern. Die SC/NSC wissen ja nicht, welche Stufe der Geist hat und das angstauslösende Erscheinungsbild ist bei einem Geist mit SG 1 prinzipiell dasselbe wie bei einem mit SG 10. Natürlich können Geister auch zusätzliche Fähigkeiten bekommen, die u.U. auch Einfluss auf den Angst-SG haben könnten (Flammenaura, Wehklagen usw.) und den Gesamt-SG der Kreatur erhöhen.


    So mache ich das zumindest immer, wenn ich eine Kreatur anpassen muss.

    Es freut uns natürlich zu hören, dass Dir die Monster gefallen.
    Ja, Melaka hat auch in meiner Runde den SC den A**** aufgerissen.


    Zu Deiner Frage: Da man davon ausgehen kann, dass ein Verschütteter SC relativ schnell Hilfe (durch seine Mitstreiter) bekommen kann, muss man die Zeit eigentlich nicht genau regeln. Man könnte zwar die Regeln zum Tauchen anwenden, aber die Gefahr durch Ersticken ist bei Lawinen nicht so akut, wie beispielsweise unter Wasser. Mit anderen Worten: Es dauert länger.


    Hier ein paar "harte Fakten" zu den lebensbedrohlichen Gefahren, die eine Lawine mit sich bringt:

    • Überlebenschance von Totalverschütteten: ca. 50%
    • Todesursachen: Asphyxie (ca. 46%), Verletzungen (ca. 43%), Hypothermie (fast 7%)
    • durchschnittliche Verschüttungsdauer überlebender Lawinenopfer: 11 Minuten
    • längste (erfasste] Verschüttungsdauer eines Überlebenden: 16 Stunden


    Quelle: F. Tschirky/B. Brabec/M. Kern, Statische Zusammenstellung mit den Schwerpunkten Verschüttung, Retungsmethoden und Rettungsgeräte, Eidg. Institut für Schnee- und Lawinenforschung (o.O. 2001).


    Wie Du siehst sind - rein statistisch - die Chancen des Erstickens zwar signifikant vorhanden, aber nicht akut lebensbedrohlich. Die Gefahr aufgrund von schweren, multiplen Knochenbrüchen zu sterben, scheint mir die unmittelbarere Gefahr zu sein. Das die angeführten Zahlen nicht ohne Weiteres auf eine Fantasywelt anwendbar sind, ist klar. Schließlich gibt es dort keine Peilsender, Rettungshubschrauber etc. Auf der anderen Seite gibt es Heilzauber und andere Magie, die es in der Realität nicht gibt.


    Die Lawine ist ja letzten Endes auch nicht dazu da, die ganze Gruppe auslöschen ;)

    Wir nehmen das schon sehr ernst. Der Grund, warum wir die VÖ nicht mehr so pflegen, wie von Dir (zu Recht) gefordert wird, liegt aus meiner Sicht an zwei Dingen: Zum einen steht der Relaunch der Webseiten unmittelbar bevor. Wir müssen da aber vorher noch ein paar Dinge testen. Es ist niemandem geholfen, wenn wir die Webseiten ungetestet scharf schalten würden und beispielsweise der Webshop nicht richtig funktionieren würde. Der Webshop war u.a. auch für die Verzögerung beim Relaunch verantwortlich, da wir auf eine neue Version der Software warten mussten, deren Veröffentlichung sich aber leider verschoben hatte. Zur Zeit werden auch noch ein paar Inhalte nachgetragen, die für die englischsprachige Seite erst noch übersetzt werden mussten (Ja, die Webseiten werden zweisprachig angeboten).


    Ich kann gerne noch auf der alten Seite alle VÖ-Termine auf 2012 setzen, wenn Du möchtest. Das würde aber vermutlich auch niemanden wirklich weiterbringen. Und mich würde es Zeit kosten, die ich besser in die neue Seite investieren sollte. Oder nicht?

    Dein Beispiel ist natürlich auch extremes Storytelling. Ehrlich gesagt weiß ich nicht, warum immer "ganz oder gar nicht" argumentiert wird. So als ob es nur Schwarz oder Weiß gäbe. Mir reicht es voll und ganz aus, dass ein Charakter eine Öllampe/Flasche/Was-auch-immer-mit-Öl-gefüllt-sein-und-zerbrechen-kann nach einem Gegner werfen (Probe - klar) und diesen damit in Brand stecken kann (Feuerschaden). Nicht mehr. Ich will dafür weder einen zweistündigen Monolog anstimmen müssen, noch Tabelle 08.15A "Bruchtest für Keramikgefäße" konsultieren müssen. Es muss doch auch ein Spiel zwischen den Extremen geben. Ich will doch nur Spaß haben! :D

    Neee. Cineatisches Spielen und Storytelling hängen für mich jetzt nicht zwingend zusammen. Auch sehe ich keinen Grund, warum man mit dem Regelsystem von ABOREA nicht cineastisch spielen können sollte.

    Als "Rumgemeckere" habe ich Deine Kritik auch nicht verstanden. Im Gegenteil. Es ist schön, wenn sich einer der Fans mal zu Wort meldet und uns sagt, was er haben möchte. Ganz ehrlich! :)


    Wir haben zwar Einfluss darauf, in welcher Reihenfolge wir die einzelnen Bücher veröffentlichen, aber was passiert, wenn es aus irgendwelchen Gründen bei einem Produkt hakt? Die anderen Aufschieben? Wir müssen da irgendwie flexibel bleiben.


    Was die bisherigen Veröffentlichungen angeht, waren wir auch ein wenig davon abhängig, was von Mongoose für Traveller veröffentlicht wurde. Das waren zunächst auch fast ausschließlich Regelbücher. Die haben wir übersetzt und nach und nach veröffentlicht. Daher die (bis jetzt) starke Regellastigkeit im Regal. Ich bin aber recht zuversichtlich, dass sich der Balken der Waage in diesem Jahr wieder etwas mehr Richtung Hintergrund verschieben wird. Festnageln lasse ich mich darauf aber nicht ;)


    Ein anderes Problem ist, dass die Geschmäcker durchaus unterschiedlich sind. Würden wir jetzt entscheiden "Ok, als nächstes erst Mal alle Hintergründe, dann erst wieder Regelbücher", dann würden sich (zu Recht wie ich finde) diejenigen Spieler beschweren, die beispielsweise nicht vor dem Hintergrund des OTU spielen möchten, sondern ihr eigenes Setting bevorzugen. Wir versuchen beide Spielertypen zu bedienen. Ein Balanceakt.


    Die Anregung mit der Umfrage ist aber auf jeden Fall angekommen. Mal sehen, wie sich das am besten umsetzen lässt.
    Vielen Dank für den Input!

    Eine Umfrage könnten wir natürlich einrichten, aber erfahrungsgemäß kommt da meist nicht so viel bei herum.
    Soll heißen: Die Aussagekraft sinkt proportional zur Anzahl der zur Auswahl stehenden Titel.


    Wir sind bemüht, bei den Veröffentlichungen möglichst Regelbücher, Abenteuer und Hintergrundbücher im Wechsel erscheinen zu lassen. Würden wir uns aber einfach nur stur daran halten, dann könnte es immer wieder vorkommen, dass aufgrund von Verzögerungen bei einem Buch, alle folgenden Veröffentlichungen sich ebenfalls verschieben. Da damit keinem wirklich geholfen ist, ziehen wir manchmal andere Bücher vor. Das ist zwar ärgerlich, wenn man sich schon auf den kommenden Hintergrundband freut und dann doch wieder ein Regelbuch erscheint, noch ärgerlicher wäre es aber, wenn gar nichts käme. Oder liege ich da falsch?


    Die Hintergrundbücher kommen. So schnell wie möglich. Versprochen. Das nächste ist quasi schon im Anflug auf meinen Schreibtisch, wo es von mir (hoffentlich) nur noch "abgenickt" werden muss :)


    Eine Sache dürfte aber eigentlich klar sein: Wer ein bis ins kleinste Detail ausgearbeitetes Rollenspieluniversum erwartet, ist bei Traveller definitiv falsch. Klingt hart? Ist aber so. Traveller war nie so detailreich, wie es beispielsweise in Fantasywelten möglich ist. Wie auch? Bei über 11.000 Welten im Dritten Imperium und Jahrtausenden an Geschichte. Da kann man nur "grobkörnig" bleiben. Würde man z.B. jedes System der Spinwärts-Marken mit nur einer halben Seite Text versehen, dann hätte man schon über 200 Seiten zusammen. Selbst GT geht nicht in alle Details, obwohl es im Vergleich zu CT geradezu episch ausschweifend ist. In meinen Augen ist diese - ich nenne sie jetzt einfach mal etwas euphemistisch - offene Spielumgebung des OTU gerade eine der großen Stärken von Traveller.

    Die Analogie bezog sich auf den maximalen Schaden pro Runde, nicht auf den Schaden des Öls selbst. Wenn ein Charakter voll, also von Kopf bis Fuß, in Flammen steht, dann spielt es überhaupt keine Rolle, ob er durch Lampenöl, Feuerball oder einen Lindwurm in Brand gesetzt wurde.


    Realwelttests halte ich in Anbetracht des Umstandes, dass es sich bei ABOREA um ein Spiel und keine Simulation handelt, für nicht sonderlich zielführend. In Film und Fernsehen explodieren auch dauernd Autos, obwohl dies in der Realität eigentlich nicht vorkommt.


    Das Lampenöl muss selbstverständlich das Ziel voll treffen, damit es seine Wirkung entfalten kann. Das Gefäß muss auch zerbrechen, denn sonst kommt das Öl ja auch nicht aufs Ziel. Hier aber einen "Bruchtest" durchzuführen kann man zwar machen, ist aber für meinen Geschmack ein wenig zu "hartwurstig". Das Lampenöl (z.B. Petroleum) nicht so gut brennt wie Benzin, ist jedem klar. ABOREA soll doch aber auch in erster Linie Spaß machen, nicht die reale Welt simulieren. Da sollte man meiner Ansicht nach nicht zu kleinlich sein :)


    Wem 3 Punkte Anfangsschaden zu viel sind, kann diesen einfach auf 1 setzen. So hat das Ziel genug Zeit, sich zu löschen.

    Ich handhabe das "in Flammen stehen" i.d.R. so, dass der Schaden sich zeitlich aufbaut (z.B. Runde 1 ein Schaden, Runde 2 zwei Schaden usw.). Als Maximalschaden habe ich bisher 5 Schaden/Runde angesetzt (Das entspricht dem Maximalschaden des Zaubers Feuerball). Alles natürlich unter der Voraussetzung, dass sich ein brennender Gegner nicht löscht. Beim Löschen hängt dann die Zeit von der Art des Löschens ab: Wälzen (Löscht einen Punkt/Runde, wobei der Schaden während des Wälzens nicht weiter ansteigt), Decke (2 Rd.) oder Untertauchen (innerhalb derselben Runde).


    Zurück zum Öl:
    Hier könnte dann gelten, dass der Schaden bei 3 Punkten pro Runde beginnt, da der betroffene Gegner sofort in hellen Flammen steht. Löschen durch Wälzen ist nicht möglich, eine Decke benötigt zum Löschen eine Runde pro (Schaden/Rd.) und nur Untertauchen funktioniert unverändert.


    Schau vielleicht auch mal in das Thema [Frage] Fackel als Waffe?, dort wurde ein ähnliches Problem besprochen.

    Das "Ganz oder gar nicht"-Prinzip würde ich nicht anwenden.
    Prinzipiell kann man aber natürlich auch nur einen Wurf ablegen und anschließend schauen, wer alles betroffen ist. Der Angriff ist dann streng genommen zwar nicht gezielt (hat also keinen festen Zielwert), aber das scheint mir jetzt kein sooo große Problem zu sein.

    zu 1.)
    Das hängt immer vom Zauber ab. Bei Blitz (Elementare Zauber) würde ich für jedes Ziel einzeln würfeln, da sie sich in Rüstung und DB unterscheiden können. Denn: Nur weil das erste Ziel in einer Reihe ein ungerüsteter Tölpel ist, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass auch alle anderen Ziele so leicht zu treffen sind.


    Bei einem Flächenangriff (Blitz aus der Spruchliste Zeichen) würde ich nur das Zentrum des Zielgebiets angreifen (MS 5), da alle Ziele innerhalb des Wirkungsradius betroffen sind.


    zu 2.)
    Der Feueratem ist in meinen Augen ein Flächenangriff. Im Gegensatz zu einem Zauber, könnte hier aber evtl. noch eine Rüstung (insbesondere ein Schild oder Turmschild) den Schaden reduzieren helfen.

    Zum Wirken des Grundzaubers muss der Zauberer keine MP aufwenden, d.h. er kann ihn beliebig oft pro Tag wirken. Den Zeitaufwand dafür würde ich aber dennoch als Aktion werten, die aber keine volle Runde in Anspruch nimmt. Mit anderen Worten: Der Zauberer kann zaubern und sich bewegen (oder Fertigkeiten anwenden, die keine signifikante Zeit beanspruchen), aber nicht zusätzlich noch einen anderen Zauber wirken oder mit einer Waffe angreifen.

    <MESMERIZE>Es sind ja auch keine Fehler auf der Karte! - Die Karte ist Dein Freund!</MESMERIZE>
    Nein, im Ernst. Kann ich nachvollziehen. Das ist eine gute, wahrscheinlich sogar die beste Lösung.

    Tatsache!


    Gefällt Dir "Lovanio" wirklich besser? Das klingt irgendwie so ... falsch.
    Liegt wahrscheinlich daran, dass ich die Texte schon länger kannte, bevor ich endlich die Karte gesehen habe.
    Da hatte "Loviano" sich schon in mein Gedächtnis eingebrannt.


    Nehmt ruhig den Namen auf der Karte!
    <MESMERIZE>Da sind keine Fehler auf der Karte!</MESMERIZE>