Posts by Nuh-Ghad

    Ich habe hier gute Erfahrungen gemacht, indem ich nur bestimmte Waffen zugelassen habe (Klingen, die ein bestimmtes Maß nicht überschreiten). Schusswaffen und Rüstungen lassen sich auch gut und plausibel verbieten, denn die braucht man nicht zur Selbstverteidigung.


    Ansonsten habe ich mal in einer Stadt die Schwerter mit Siegeln, sogenannten "Blomben", versehen lassen. Wer sein Schwert zog, der brach das Siegel und durfte sich vor der nächsten Stadtwache rechtfertigen.

    Meine Gruppe (die ich ansonsten vollends von RM begeistern konnte) mosert auch immer, dass sie sich das wünschen.


    Ich denke nur, dass, wenn man damit anfängt, das Ganze in elende Rechnerei abschweift. Und wenn man gezielte Treffer zulässt, dann kommen auch bald die Forderungen nach Regeln für besonders coole Moves und Fechtmanöver. Und ehe man sich's versieht dauern die Kämpfe Stunden.



    Nee, ich belasse alles so wie es ist und greife, wenn es erforderlich, einfach auf eine Prise Kinoaction und erzählerische Finesse zurück.

    Tja, aber mit welchem OB soll man hier werfen?


    Ich würde hier einen "ähnliche Waffe"-Bonus für Wurfwaffen oder aber Brawling zulassen. Vielleicht auch noch sowas wie "Athletik" (wenn ich an Kugelstoßen, Weitwurf oder Handball denke). Was denkt ihr?

    Natürlich sollte man hier nicht über die Stränge schlagen. Aber wenn jemand 5 oder mehr Runden benommen ist, dann sieht er meiner Meinung nach mehr als nur ein paar Sterne. Dann hat er dermaßen was abbekommen, dass man sich einfach überlegen sollte, welche Auswirkungen es hat. Er wird ja nicht wie Duffy Duck schwankend vorm Gegner stehen, während die Vögel um seinen Kopf zwitschern. :rolleyes:



    Die Kritis, die ein Niederschlagen zur Folge haben, sind aber meiner Meinung nach noch ein ganzen Stück krasser. Ich stelle mir darunter vor, dass Chuck Norris mit einem Roundhouse Kick jemanden umhaut, und derjenige die nächste halbe Stunde nicht mehr aufsteht. Da gibt es ja auch eher selten eine genaue Rundenangabe (soweit ich mich zumindest gerade erinnere).

    Genau darum geht es ja, Féarmon. Wie sieht die Benommenheit aus, wenn ich mir die Szene bildlich vorstelle? Sackt der Getroffene wirklich schmerzverzerrt zusammen? Oder sieht er nur kurz Sterne? Warum kann er sich u.U. mehrere Meter zu Fuß wegbewegen, ist aber dennoch nicht in der Lage, sich mit einer Waffe zu verteidigen?


    Ich denke hier sollte man (Spielerprotesten zum Trotz) Mut zur Darstellung beweisen. Warum nicht auch mal die Waffe benommen verlieren?

    Jau, ich händle das auch so wie IBON. Die nächste Aktion fällt durch Benommenheit flach, egal, ob das diese Runde oder nächste ist.


    Generell habe ich aber immer wieder Schwierigkeiten, meiner Gruppe Benommenheit/nur Parade möglich/keine Parade klar zu machen. Vor allem, wenn es darum geht, was sie effektiv tun können. Kann man bei "nur Parade möglich" in der Tasche nach einem Heiltrank wühlen? Kann jemand mit "keine Parade möglich" wegtaumeln? Ist man bei 5 Runden Benommenheit kurzzeitig bewusstlos?



    Für mich ist ein sehr anschauliches Beispiel für Benommenheit die Filmschlacht um Helms Klamm, als der Wall gesprengt wird, Aragorn zu Boden geht und liegenbleibt, und sich dann Gimli von oben auf die Orks stürzt. Nur leider protestieren meine Spieler ständig, wenn ich ihre Charaktere ausgeknockt umkippen lasse, wenn diese mal 3 Runden benommen sind. :wacko:

    Ich denke, dass IBON damit zum Ausdruck bringen wollte, dass es sich für den Durchschnittsgegner nicht lohnt, noch groß seine potentiellen Negativtreffer ins Spiel zu bringen. Bei SC's schon.

    Sehe ich auch so. Wenn er nicht blutet, aber trotzdem 2 gebrochene Beine hat, dürfte er kaum Treffer regenerieren, während er irgendwo im Wald in der Pfütze liegt.

    Nun ja, wenn er auf 0 TP ist, fällt er gewissermaßen ins Koma. Sollte er durch eine Blutung Treffer pro Runde kassieren, und erreicht dieser Negativwert die Höhe seines Konsti-Wertes, beginnt er zu sterben. Das ist aber in der Regel nur dann interessant, wenn es Spielercharaktere betrifft.


    Der durchschnittliche Ork gilt bei mir als tot/überwunden, wenn seine TP auf 0 sind. Denn in so einem Fall kann man davon ausgehen, dass ihm keine medizinische Versorgung mehr zuteil wird (die man bei 0 TP auf jeden Fall braucht!).

    Was ist aber wenn man direkt vom Standort aufs 2. Feld will? Geometrisch wären das keine 2 sondern ca 1,5m. Hört sich jetzt nach Erbsenzählerei an, aber was ist wenn ein SC von einem Ende zum anderen sprintet (um einen Dieb zu schnappen vllt) und sein Ziel wegen 1 oder 2m nicht rechtzeitig erreicht obwohl es nach Augenmaß durchaus denkbar wäre. Für die Fernkämpfer ist es ja auch von Bedeutung.

    ...und weil ich genau auf solche Diskussionen in meiner Runde keine Lust habe, wurden die Hexfelder bei uns abgeschafft. Vor allem, weil ich drei Mathematiker in der Gruppe habe und mir von denen keine Vorträge über Flächenmaße und deren Berechnungen anhören möchte. 8|


    Bei Bedarf gibt es einen groben Lageplan, und ich als Meister entscheide im Zweifelsfall über die Entfernungen.

    Da ich ebenfalls dem RM2/RMC verhaftet bin, nutze ich die deutschen Titel von Laurin/Queens Games sowie die englischen Companions I-VII. Auch das Spell User Companion und vor allem das Elemental Companion sind mir wichtige Hilfsmittel, zumal ich derzeit eine stark "elementlastige" Kampagne spiele. Die Monsterhandbücher 1-3 sind klasse zum Stöbern und Ideen holen/klauen, wenngleich man natürlich immer nur einen Bruchteil unterbringen kann. Und bei manchen Artefakten frage ich mich ernsthaft, ob die schonmal irgendwo eingesetzt wurden, da deren Macht ja gern mal eine Gruppe sprengt. ;)


    In den Magieerweiterungen von RMSS/RMFRP (z.B. Arcane Companion, Construct Companion) stiebitze ich mir hin und wieder ein paar Spruchlisten und passe sie dann an meine Kampagne an.



    Desweiteren habe ich mir einen Ordner zusammengestellt, der sämtliche Kampf- und Krititabellen für Waffen und Magie enthält. War zwar ein leidiges Herumkopiere, aber es hat sich gelohnt, weil ich jetzt nicht immer in einem Dutzend Bücher blättern muss, wenn ich die Tabelle für "Sparring Criticals" suche. 8o

    Danke für die vielen interessanten Beiträge! :)


    In meiner Gruppe werde ich künftig als Hausregel bei Waffen, bei denen es Sinn macht (also z.B. Langschwerter mit entsprechend langem Griff, jedoch kein Florett!) den zweihändigen Gebrauch zulassen. Dadurch erhöht sich der OB um +10 (da mehr Wumms), der DB wird jedoch um -10 reduziert (da nicht mehr so beweglich).


    Meine Spieler finden's und werden es bei Gelegenheit bestimmt anwenden.

    Das mag jetzt ketzerisch klingen, aber wieso muß eine zweihändige Einhandwaffe denn unbedingt nur Nachteile haben? Schließlich wird die Kontrolle über die Waffe mit 2 Händen erhöht, ebenso der Wumms, den man in den Schlag legen kann.


    Ich überlege derzeit tatsächlich, ob ich das Zweihandführen nicht mit einem Bonus von +10 OB belohne und stattdessen vielleicht was von der Initiative und/oder dem DB abziehe.

    Ähem, ich möchte nach längeren Ausschweifungen gern nochmal auf das Katana zurückkommen.


    Es wurde ja schon mehrfach darauf hingewiesen, dass ein Katana ein- oder zweihändig geführt werden kann (so wie viele andere Schwerter auch). Aber wie verhält es sich mit dem Fertigkeitswert? Wenn ich ein einhändiges Schwert mit beiden Händen führe, muss dies ja streng genommen als Zweihandwaffe gelten. Was aber, wenn ich keinerlei Ranks in Bihänder habe - werde ich dann zur Nahkampfnulpe, sobald ich das Schwert mit zwei Händen greife?


    Ein strenger Regelfuchser müsste hier laut "Ja!" rufen. Andererseits hat uns aber IBON mit seinem Ausbruchsszenario ein paar Posts weiter oben eindrucksvoll gezeigt, wie unsinnig Regeln manchmal sein können.


    Wie geht Ihr damit um? Was passiert, wenn ein Kämpfer einen machomäßigen Spruch von sich gibt und seine Waffe mit beiden Händen packt?